Veränderungen im Leben: Was wir von den Pflanzen lernen können

„Die einzig gültige Konstante im Leben ist die ständige Veränderung“. Dieser wohlbekannte Satz sorgt sicher bei vielen, die in einen Veränderungsprozess unfreiwillig und unangekündigt hineingerutscht sind, für Unmut. Gerade in Zeiten wie diesen, wo altbewährte Systeme, die über Jahrzehnte Halt gegeben haben, zerbrechen.
Veränderungen stellen uns vor große Herausforderungen. Viele Menschen erreichen bzw. überschreiten die Grenzen ihrer Belastbarkeit, sowohl physisch als auch psychisch. Unter diesem Gesichtspunkt wirkt der eingangs erwähnte Satz sogar zynisch. Denn Veränderungen in unserem Leben sind ähnlich vergleichbar mit dem Umtopfen von Pflanzen – um einen Vergleich aus der Botanik zu nehmen. Alle Hobbygärtner wissen, dass dieser Umtopfprozess der Pflanze enormen Stress bereitet. Noch Tage nach dem Umtopfen „trauert“ die Pflanze, beim oberflächlichen Betrachten ist sogar zu befürchten, dass sie dieser Herausforderung nicht gewachsen ist und verkümmert.
So geht es auch uns Menschen in Veränderungsprozessen. Wir verkümmern vielleicht nicht optisch, sind aber mit vielen Gedanken beschäftigt – etwa:

  • Wir stellen uns die Frage nach dem Sinn des Lebens
  • Existenzängste machen sich breit
  • Beziehungen im privaten Umfeld stehen auf dem Prüfstand bzw. brechen weg
  • Starke Erschöpfung oder Lustlosigkeit machen sich breit
  • Emotionale Extreme werden häufiger – von „Himmel-hoch-jauchzend“ bis „Zu-Tode-betrübt“

So wie sich allerdings auch die Pflanze wohl oder übel nicht gegen das Umtopfen bzw. die Platzierung auf einen anderen Standort wehren kann, sind auch wir sind Aufgerufen, einen neuen, guten Umgang mit der neuen Situation zu finden. Natürlich steht auch uns Menschen wie bei den Pflanzen eine „Trauerphase“ zu. Dies sollte allerdings nicht zum Dauerzustand werden, denn sonst droht man sehr rasch, in eine depressive Abwärtsspirale zu geraten. Manche Zeitgenossen schaffen diesen Weg zum Agieren aus eigenem Antrieb, ziehen sich quasi selbst am eigenen Schopf wieder aus der Misere. Andere wiederum brauchen externe Hilfe – etwa in Form einer Psychotherapie oder einem Coaching.
Egal welchen Weg Du gehst: Wir können uns vor Veränderungen verschließen oder sie verdrängen. Sie werden allerdings immer wieder aufpoppen, bis wir uns ihnen stellen. Unserer körperlichen, geistigen und seelischen Gesundheit ist es nicht unbedingt zuträglich, wenn wir uns vor anstehenden Veränderungen drücken – im Hinterkopf sind diese immer präsent.
Es geht auch nicht darum, sich allen Veränderungen wie in einem reißenden Strom hinzugeben und jede Veränderung, die im Außen stattfindet, auch mitzumachen. Da wären wir wieder nicht bei uns, sondern im Außen. Sehr wohl müssen wir uns allerdings der Frage stellen, wie wir selbst auf die Veränderung reagieren.

Holen wir uns doch Anleihen in der Natur und kehren wir zu unserem Umtopfbeispiel zurück: Eine bestimmte Zeit nach dem Umtopfen erholen sich die meisten Pflanzen von diesem einschneidenden Erlebnis – vorausgesetzt, der Hobbygärtner hat alle pflanzenspezifischen Rahmenbedingungen berücksichtigt und ist nicht unsachgemäß vorgegangen. Die Pflanze bekommt neue Triebe und entfaltet eine vielleicht noch viel herrlichere Blütenpracht.
Diese Pracht in Deinem Leben wünsche ich auch Dir, wenn Du Dich mutig und entschlossen Deinen individuellen Herausforderungen und Veränderungsprozessen stellst. Gerne begleite ich Dich mit unterschiedlichen Settings .

Auf ein baldiges Wiederlesen

Dein Andreas Reisenbauer

Bild von congerdesign auf Pixabay

Was brauche ich persönlich zum Leben? Relativ wenig...

Was bleibt übrig, wenn alles um dich herum wegfällt? Das ist eine Frage, die zwangsläufig Emotionen weckt.
Etwa der Verlust des Jobs oder der Verlust von Hab und Gut. Die Liste der „Verlust-Auslöser“ ließe sich noch eine Weile fortführen.
Schock, Trauer, Kontrollverlust, Ohnmacht und Unfreiheit – das sind die ersten Emotionen, die hochkommen, wenn wir die Auswirkungen derartiger Ereignisse bei Menschen beobachten.
Wir Menschen sorgen – nach Möglichkeit – allerdings vor, dass es nicht so weit kommt. Wir gehen Kompromisse in unseren Jobs ein, wir verwirklichen den einen oder anderen persönlichen Traum „vorsorglich“ nicht, wir begeben uns in (finanzielle) Abhängigkeiten von anderen Personen.

Natürlich wünschen wir uns selbst und auch keinem anderen Menschen, dass alles um einen herum zusammenbricht. Dennoch ist es das Thema wert, wenn wir uns auch in Zeiten des „Besitzens“ mit dieser Frage auseinandersetzen. Was bleibt übrig, wenn ich Hab und Gut verliere?

  • Wen habe ich dann noch an meiner Seite?
  • Wer ist dann nicht mehr an meiner Seite?
  • Wie raffe ich mich wieder auf? Wie sieht mein Neustart aus?
  • Was würde ich bei einem Neustart anders machen?

Bei der Reflexion dieser Fragen fällt mir eine Aussage eines Teilnehmers, die im Rahmen von einem meiner Auszeit-Programme von neue.pfade.natur gefallen ist. Wir verbringen bei diesem Programm drei Tage in der freien Bergwelt. Zu unserem Lagerplatz benötigen wir zu Fuß rund eineinhalb Stunden, auf unseren Rücken tragen wir alles, was wir an diesen drei Tagen an persönlichen Untensilien zum Leben und Schlafen benötigen. Abends beim Lagerfeuer kam der Teilnehmer zu einer interessanten Erkenntnis:

Schon beim Packen ist mir aufgefallen, ich brauche eigentlich nicht allzu viel, um ein paar Tage mit nichts oder wenig auszukommen.

Diese Erfahrung hat auch alle anderen Teilnehmer fasziniert. Natürlich kann man den bewusst gewählten dreitägigen Aufenthalt in der Wildnis nicht mit einem ungeplanten Verlust von Hab und Gut vergleichen. Nach den drei Tagen wechseln wir ja wieder zurück in unser doch komfortables Leben.
Eine Erkenntnis bleibt: Auch wenn wir für die Grundversorgung ein Mindestmaß an Komfort und sozialer Sicherheit benötigen – es ist meist sehr wenig, was wir tatsächlich zum Leben brauchen.

Dieses Beispiel soll keinesfalls ein Plädoyer dafür sein, dass wir ab sofort ein Eremitendasein abseits der Zivilisation und jeglicher Annehmlichkeiten einschlagen sollten. Vielmehr sollten wir uns dieses Beispiel vor Augen halten, wenn wir materielle Dinge im Leben anstreben.

Besitz wird dann ein Problem, wenn er uns besitzt.

Prüfen wir kritisch, ob die Anschaffung tatsächlich so wahnsinnig notwendig oder ob sie nicht auch entbehrlich ist. So manche Antwort wird uns wohl selbst überraschen.

(Bild von David Mark auf Pixabay)

Die magnetische Wirkung von Angst und wie wir sie überwinden

Ängste funktionieren wie ein starker Magnet und manifestieren sich wie extrem starke Wünsche. Im Folgenden geht es explizit nicht um Ängste, die einen traumatischen oder phobischen Hintergrund haben, sondern um klassische „Alltagsängste“ wie:

  • Angst vor Jobverlust
  • Angst vor Einbrechern oder Überfällen
  • Angst vor Prüfungen
  • Angst vor dem Alleinsein
  • Angst vor einer Krankheit

Wenn wir vor etwas Angst haben, dann wünschen wir uns meist , dass etwas NICHT eintritt. Dass das NICHT ein starkes „Programmierwort“ ist, ist in jedem Standard-Rhetorikkurs zu hören. Wir konzentrieren uns durch das NICHT fokussiert auf das „Angstbild“. Wir machen uns nämlich zu viele Gedanken über das, was nicht eintreten sollen. Mehr noch: Wir schmücken diese eventuelle künftige Situation gedanklich sogar noch aus und kreieren somit ein „schönes“ Feld der Angst.

Wenn wir dieses NICHT in unseren Gedanken weglassen und uns dem STATTDESSEN oder dem ANDERS widmen, wird der Raum weiter, die Gedanken können wieder fließen und wir können uns auf neue Ziele einlassen. Wenn wir uns entscheiden, neue Gedanken über das zu denken, das eintreten soll, verändern sich unsere Bewertungen und Urteile gegenüber der eventuellen künftigen Situation. Wir orientieren uns an anderen Vorstellungen und programmieren unser Bewertungs-Schema neu. Die Angst wird geringer, wirkt weniger bedrohlich.

Hier ein paar hilfreiche Tipps, um die Angst umzuprogrammieren:
  • Erstellen Sie für sich ein konkretes Bild vor dem geistigen Auge, wie das STATTDESSEN aussehen soll
  • Sprechen Sie das, was ANDERS sein soll, konkret mehrmals aus – gerne auch lautlos und nur in Gedanken.
  • Spüren Sie in einer ruhigen Minute hinein, wie sich das ANDERS oder das STATTDESSEN anfühlt? Welche positiven Emotionen kommen dabei hoch?

Abschließend noch ein genereller Tipp, wie Sie intensiven Angstdruck mit einer Spontanintervention lindern können: Eine äußerst gute Methode gegen Angst ist das Singen. Wenn ein Mensch singt, ist es seinem Gehirn unmöglich, Angst zu produzieren. Jener dafür in unserem Gehirn zuständige Bereich ist dann blockiert.

Bild von Małgorzata Tomczak auf Pixabay

„Der rote Faden“: Den nächsten Schritt für die Lösung eines Problems setzen

Jene, die mit Systemaufstellungen vertraut sind, wissen um die Kraft und den dichten Informationsgehalt der morphischen bzw. wissenden Felder, die auf verschiedensten Ebenen wirken. Im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe „Der rote Faden“ gibt es für Sie bei „Neue Pfade“ in wenigen Tagen – ganz persönlich und privat – wieder ein kostenloses Live-Event für das Lesen von morphischen Feldern. In der Regel kommen bei der Befragung des morphischen Feldes sehr wertvolle Informationen zutage, die uns helfen, ein aktuelles Problem zu lösen bzw. die nächsten Schritte für dessen Lösung zu setzen. Termindetails: Am 23. September 2021 gibt es zwischen 17 und 20 Uhr für alle Interessierten eine kostenlose Chat-Online-Lesung von morphischen Feldern mit „Neue Pfade“-Coach Andreas Reisenbauer. (Dauer: rund 30 Minuten) So kommen Sie zu Ihrer kostenlosen Lesung:
  • Kurze Rückmeldung per E-Mail an coaching@neue-pfade.at, dass Sie teilnehmen möchten
  • Außerdem können Sie per E-Mail einen Wunsch deponieren, welcher Zeitraum (halbstündiger Rhythmus) für Sie am 23. September zwischen 17 und 20 Uhr ideal wäre.
  • Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung einen Link mit dem Zugang zum geschützten Chatraum, wo Sie sich nur mit Ihrem Coach austauschen können. Sie benötigen keine eigene Software, alles läuft über Ihren Internetbrowser.
  • Im Chat steigen wir dann direkt in Ihre Fragestellung ein und Sie erhalten sofort die Rückmeldung aus dem morphischen Feld.

Im eigenen Interesse bitte rasch rückmelden, da die Einzeltermine aus Erfahrung rasch vergeben sind. Mehr zum Thema „Lesen im morphischen Feld“ gibt es übrigens hier.

(Fotocredit: Roma Kaiuk/unsplash.com)

Raus aus der Stressfalle: In nur drei Tagen neue Ziele setzen

Sie finden keine Ruhe mehr, Ihre Gedanken drehen sich im Kreis, an einen erholsamen Schlaf ist gar nicht zu denken, im Alltag sind gereizt und eigentlich sind Sie mit Ihrer beruflichen und privaten Gesamtsituation unzufrieden. Die Ursache? Sie sind erschöpft, Ihre Seele und Ihr Geist können schon lange nicht mehr mit dem hohen Umgebungstempo mithalten, auch ihr Körper zeigt mit seinen ersten Warnsignalen auf, dass nun bald Schluss mit lustig ist.
Wenn Sie mehrerer dieser aufgelisteten Stressmerkmale auch bei sich selbst wahrnehmen, ist es an der Zeit, etwas in Ihrem Leben zu verändern.

Um diese Veränderungsschritte nachhaltig in Ihrem Leben setzen zu können, müssen Sie sich allerdings im Klaren sein, was Sie verändern möchte. Wie muss mein Alltag angepasst werden? Was möchte ich hinter mir lassen? Welche neuen Ziele peile ich an? Wovon muss ich mich trennen.

Alles berechtigte Fragen, die sich am besten in einer völlig ruhigen Umgebung, fernab von Störfaktoren wie Stress, Hektik und Verpflichtungen, beantworten lassen. Die Umgebung muss auf das Wesentliche reduziert werden.
Auch wenn wir in einer vernetzten und technisierten Welt leben: In der freien Natur ist dies nach wie vor möglich. Dafür habe ich das Format neue.pfade.natur entwickelt. Dieses dreitägige Auszeitprogramm in der herrlichen Kärntner Bergwelt bildet den optimalen Rahmen, um Ruhe zu finden, Gedanken neu zu strukturieren und Ziele zu setzen.
Wir nächtigen auf 1600 Meter Seehöhe fernab der Zivilisation in Einzelzelten, sorgen selbst für unsere Essenszubereitung und entdecken neue Pfade zu uns selbst.
Ich freue mich schon auf inspirierende Tage!

(Fotocredit: paulino.at)

Sie benötigen mehr Infos zu neue.pfade.natur?

Mit der 100-Minuten-Regel dem Dauerstress entfliehen

Viele hoffen im bald anstehenden Urlaub auf die langersehnte Erholung fernab vom Alltagstrott und beruflichen Herausforderungen. Doch das Jahr hat eben 52 Wochen und unser Urlaubspensum beträgt in der Regel maximal fünf Wochen. In den restlichen 47 Wochen passiert Ihr Alltagsleben. Will heißen: Auch wenn Sie in den 5 Wochen Urlaub noch so abschalten, noch so relaxen und ent-stressen können: Es bleiben Ihnen dennoch mindestens 47 Wochen, in den denen Sie im Alltag Ihren Mann oder Ihre Frau stehen müssen. Und Hand aufs Herz: Wenn wir zu uns ehrlich sind, sind es sogar noch mehr als 47 Wochen, denen nicht allen Urlaubstage können Sonne, Strand und Meer gewidmet werden – auch so manche Arbeit oder Verpflichtung in Haushalt, Familie, Garten oder Haus wird in den fünf Urlaubswochen erledigt.

Aber bleiben wir bei den 47 Wochen oder 329 Tagen oder 7896 Stunden. Von diesem Stundenkontingent werden Sie wahrscheinlich ein Drittel (2632 Stunden) verschlafen, ein weiter großer Brocken (2000 Stunden) geht für die Arbeit inklusive dem Weg zur Arbeit auf.
Wir halten plötzlich nur mehr bei 3264 Stunden auf einem Zeitraum von 47 Wochen. Klingt viel, ist es aber nicht. Denn Sie haben noch andere Verpflichtungen, sind ev. in einem Verein engagiert, kümmern sich um Ihre Kinder, besorgen Einkäufe, nehmen Reparaturen im Haushalt vor, realisieren einen Zubau beim Haus, pflegen den Garten, gehen zum Arzt, treffen Freunde oder Verwandte, nehmen Ihr Essen zu sich, kümmern sich um Ihre betagten Eltern, sitzen vor dem TV-Gerät, reden mit Ihrer Partnerin oder Partner etc.

Die Liste der täglichen Verpflichtungen lässt sich beliebig lange weiterführen. Unser netter Zeitbrocken von 3264 Stunden schmilzt nun statistisch gesehen auf 575,75 Stunden in 47 Wochen.

Auf den Tag heruntergebrochen bedeutet dies, dass Sie im Schnitt lediglich 1 Stunde und 40 Minuten (=100 Minuten) für sich persönlich zur Verfügung haben. Theoretisch. Denn wir sind Meister darin, diese Zeit noch deutlich einzuschränken.

Manche werden bei dieser Passage anmerken, dass sie nicht einmal dieses Zeitkontingent von 100 Minuten im Schnitt pro Tag für sich persönlich haben. Sicherlich wird es auch den einen oder anderen geben, der mehr als diese 100 Minuten im Schnitt pro Tag für sich selbst persönlich nutzen kann. Herzlichen Glückwunsch, Sie gehören aber sicher nicht der Mehrheit an.
Manche werden einwenden, dass doch auch der gemeinsame Sport mit Freunden oder das Spielen mit den eigenen Kindern Erholung und Entspannung bringt. Selbstverständlich – uns Menschen gibt es aber auch als Person. Wir brauchen auch eine Zeitspanne pro Tag mit uns selbst, um mit uns und den Anforderungen der Außenwelt ins Reine zu kommen.
Es geht weniger darum, die 100 Minuten wirklich täglich zu erreichen, aber zumindest diese anzustreben.

Diese wertvolle Zeit in unseren Lebensalltag zu integrieren, fix einzuplanen, ist eine logistische Herausforderung. So wie wir uns für die eingangs bereits erwähnten Tätigkeiten auch Termine setzen, muss auch die Zeit für uns eingeplant sein.
Also: Stift her, Kalender raus, planen Sie Ihre 100 Minuten pro Tag für die nächsten Tage ein und genießen Sie die Zeit mit sich selbst. Wird die 100-Minuten-Regel konsequent angewandt, machen Sie zumindest täglich etwas Urlaub vom Alltag.

Corona stellt Freundschaften auf den Prüfstand

Es wäre vermessen, Corona die Schuld zuzuschieben, dass Freundschaften zerbrechen. Die Pandemie und all ihre Begleiterscheinungen und die damit einhergehenden Polarisierungen wirken lediglich als Brandbeschleuniger. Die aktuelle Situation zeigt in vielen Lebensbereichen schonungslos Umstände auf, die nicht mehr zu unserem Lebensentwurf passen, die einer Änderung bedürfen.
Durch die aktuellen Zeiten stehen auch unsere Freundschaften auf dem Prüfstand. Angetrieben durch die mediale Berichterstattung und politische Kommunikation ist die Corona-Pandemie täglich in aller Munde. Um die Gesundheit selbst geht es in diesen Gesprächen oft nicht mehr. Es haben sich Lager gebildet, es haben sich Gräben aufgetan. Gräben, die sich oft quer durch Familien, Partnerschaften und eben auch Freundschaften ziehen.

Während es in Familien und Partnerschaften durch das enge soziale Netzwerk sozusagen „kein Entrinnen“ bei den Diskussionen gibt, ist dies bei Freundschaften etwas anders gelagert. Ich versuche es etwas provokant auszudrücken:

Corona gibt uns die Möglichkeit, Freundschaften zu überprüfen und ggf. sogar zu überdenken.

Ich möchte diesen Gedanken kurz weiterspinnen:
Es halt wohl in den letzten Jahrzehnten niemals ein derartiges Thema gegeben, das eine Gesellschaft derart entzweit hat. Die Grauschattierungen sind Geschichte – es existiert auf beiden Seiten der Lager nur mehr Schwarz oder Weiß. Es gibt in der öffentlichen Wahrnehmung nur mehr ein Entweder oder ein Oder. Ein paar „Kostproben“ gefällig?

  • Impfgegner vs. Impfbefürworter
  • Coronaleuger vs. Staatsgläubige
  • Youtube-Experten vs. Anhänger von Mainstream-Medien
  • Unsolidarische Menschen vs. solidarische Menschen

Die Liste ließe sich beliebig weiterführen. Beobachten Sie doch mal eine Kontroverse um die Coronapandemie in Ihrem Bekanntenkreis. Es dauert meist keine zehn Minuten, bis diese Lager in der Diskussion sichtbar sind – vorausgesetzt, dass es unterschiedliche Meinungen in dem Teilnehmerkreis gibt.

Nun gehen wir einen Schritt weiter und Sie diskutieren mit einem Freund oder einer Freundin über die Pandemie, ihre Auswirkungen und die damit verbundenen Maßnahmen der Regierungen. Und stellen Sie sich vor (wenn Sie es in den letzten eineinhalb Jahren ohnehin nicht selbst am eigenen Leib schon mehrmals erlebt haben), dass Sie eine andere Meinung (ganz gleich welche) wie Ihr Freund oder Ihre Freundin vertreten.
  • Wie gehen Sie miteinander um? Wird die Meinung des anderen gehört?
  • Wie emotional werden Sie oder Ihr Freund bzw. Ihre Freundin?
  • Kommen Untergriffigkeiten plötzlich an die Oberfläche?
  • Schaukelt sich das Gespräch immer mehr zu einem Streit auf?

Ganz gleich, welche Antworten Sie auf diese Fragen sich geben: Dem Coronavirus sind Ihre Freundschaften herzlich egal. Ihnen ist diese Freundschaft aber hoffentlich wichtig.

Dazu passt folgendes Zitat des französischen Schriftstellers Sully Prudhomme sehr gut:

„Zwei Freunde müssen sich im Herzen ähneln, in allem anderen können sie grundverschieden sein.“

Damit Sie sich nicht falsch verstehen: Sie müssen mit dem Menschen, mit dem Sie freundschaftlich verbunden sind, nicht einer Meinung sein. Ganz im Gegenteil – die andere Position könnte uns auch zum Nach- oder Umdenken bringen. Es muss in einem kontroversen Gespräch über ein Thema (auch bei Corona) auch keine gemeinsame Position herauskommen. Das ist nicht erforderlich – eine wahre Freundschaft hält unterschiedliche Positionen locker aus, bereichert diese sogar.

Aber was tun, wenn eine sachliche Diskussion unter Freunden nicht mehr möglich ist?

Die Coronapandemie und vor allem die Diskussionen rund um dieses Thema Nr. 1 haben aber sicher auch schon Ihnen in Ihrem Freundeskreis aufgezeigt, dass es so nicht weitergeht. Dass es kein Miteinander, sondern nur mehr ein Gegeneinander gibt. Nur die Meinung des Anderen zählt, Ihre eigene Meinung wird belächelt oder mit Totschlagsargumenten niedergeknüppelt.
Dieser Prozess findet natürlich schleichend statt. Ich möchte Sie zur Selbstbeobachtung einladen: Sollten Sie nach häufig auftretenden Kontroversen mit immer denselben Menschen eine Wut, Ärger oder Energielosigkeit verspüren, dann ist dies ein sicheres Zeichen, dass sich die Freundschaft in eine Richtung entwickelt, die beiden Beteiligten nicht mehr guttut.

Sie haben zwei Möglichkeiten zur Auswahl:
  • Sie machen einfach weiter wie bisher, klammern das kontroverse Thema aus bzw. versuchen es zu umschiffen
  • Sie führen mit dem Freund bzw. mit der Freundin ein finales, ernstes Gespräch – wo Sie Ihrem Unmut auf konstruktive Weise Luft machen. Und Sie zeigen ihrem Gegenüber die Konsequenz auf, wenn jedes Gespräch über ein Thema X in ein emotionales Gemetzel ausartet. Die da wäre: Rückzug Ihrerseits aus der Freundschaft!

Letzteres klingt wahrscheinlich für viele sehr hart. Schlechtes Gewissen, soziale Gesellschaftsnormen und natürlich die über Jahre emotional entstandene Beziehung lassen uns oft von diesem Schritt zurückschrecken und wie bisher weiter zu machen. Doch es gilt abzuwägen: Bleiben wir weiter in einer destruktiven Beziehung oder nehmen wir uns selbst ernst.
Auch ich selbst bin in der Vergangenheit in in meinem Freundeskreis vor einer Entscheidung wie dieser gestanden. Auch wenn ich mich letztendlich von einigen destruktiven Freundschaften verabschiedet habe – die Entscheidung habe ich mir in keinem dieser Fälle leicht gemacht. Und es hat auch lange Zeit gedauert, dass ich diese auch treffen konnte.
Eines sei aber festgehalten: Sobald man sich von diesen „Energievampiren“ gelöst hat, geht es einem besser. Man erhält viel qualitativ hochwertige Zeit zurück. Zudem stellt sich ein weiterer positiver Effekt ein: Sie sind wieder frei für neue Freundschaften, die Ihnen auch guttun und die auch andere Meinungen zulassen.

Schauen Sie also genau hin – eine echte Freundschaft (egal ob bestehend oder künftig) ist das wert!

P.S.: Durchforsten Sie bei dieser Gelegenheit auch ihre „Freunde“ in den sozialen Medien. Auch hier ist es manchmal sehr befreiend, sich von dem einen oder anderen „Freund“ zu lösen.

Auf ein baldiges Wiederlesen!

Bild von Iván Tamás auf Pixabay

So hilft uns das Lesen im "wissenden Feld" bei der Lösung von Problemen

  • Ein Rutengeher zeichnet – obwohl hunderte Kilometer vom zu untersuchenden Wohnobjekt entfernt – auf einem Bauplan zentimetergenau alle Störungszonen ein. Eine Überprüfung durch einen zweiten Radiästheten vor Ort ergibt genau dasselbe Ergebnis
  • Eine medial begabte Person kann durch das bloße Vorlegen eines Bildes einer neuen Klientin oder eines Klientin, den gesundheitlichen Zustand dieser Person erkennen und wichtige Tipps zur Gesundung übermitteln
  • Repräsentanten in einer System- und Familienaufstellung, die für eine Rolle im Rahmen einer Aufstellung als Stellvertreter ausgewählt werden, wissen in der Regel nichts von der betreffenden Person im Realleben, können sie sehr wohl Gefühle, Informationen oder auch eindeutige Handlungsweisen dieser Person wiedergeben.

Phänomene, die millionenfach belegt sind. Dennoch drängt sich die Frage auf: Warum und wie funktioniert diese gedankliche Übertragung über Raum und Zeit hinweg?
Alle Gedanken, Wünsche, Ziele, Ängste und Sorgen von uns Menschen sind in den morphischen bzw. den auch morphogenetischen genannten Feldern abgespeichert. (Eine detaillierte Erklärung über die Wirkungsweise lesen Sie weiter unten in diesem Artikel.) Das Lesen in diesem „wissenden Feld“ ist unter anderem sehr hilfreich bei der Begleitung von Menschen, die aktuell vor Problemen oder Herausforderungen stehen.
Wie bereits eingangs erwähnt, sind diese Felder am stärksten spür- und erlebbar in der Aufstellungsarbeit. Wir können uns auch diese in anderen Beratungskontexten zunutze machen – das Einverständnis des Klienten natürlich vorausgesetzt!

Die Vorgangsweise:

Der Berater, Coach oder Therapeut benötigt einen Bezugspunkt zum Klienten. Dieser muss dabei gar nicht vor Ort sein. Als Bezugspunkt reicht beispielsweise ein Foto oder auch nur die Info mit dem vollen Namen und dem Geburtsdatum des Klienten. In meinen schreibbasierenden Coachings wähle ich eine erweiterte Vorgangsweise: Die Anliegen, die mich über ein gesichertes Portal von Klienten erreichen, werden ausdruckt – jedoch nicht gelesen! Ich verbinde mich vor dem Lesen mit dem morphischen Feld des Klienten mit der Ersuchen, welche Hilfestellung er für die Lösung seines Problems benötigt. Das Blatt Papier dient hier als Träger der Information – und zwar der Anteile, die dem Klienten bewusst als auch unbewusst sind. In der Regel kommen hier sehr wertvolle Informationen zutage, die den nachfolgenden Coachingprozess deutlich beschleunigen. Die Klienten sind zudem oft auch sehr verwundert, woher diese zusätzlichen Informationen stammen, die in ihrer Formulierung ihres Anliegens gar nicht enthalten waren.

Sie möchten das gleich mal unverbindlich und kostenlos ausprobieren?

Was versteht man unter morphischen oder morphogenetischen Felder?

Bereits seit den 1970er Jahren beschäftigt sich der britische Autor und Biologe Rupert Sheldrake mit diesen Feldern. Bei morphischen Feldern handelt es sich um ein allumfassendes Netzwerk an Bewusstseinsfeldern. Es spannt sich wie ein Netz um die Erde und bildet ein Energiefeld. Morphische Felder verbinden und verknüpfen alles und jeden. Zig Informationen werden auf diese Weise übertragen. Dies trifft Mensch, Tiere und Pflanzen gleichermaßen.

(Bild von Gerd Altmann auf Pixabay)

Du suchst dir online Hilfe bei einem Coach? So überwindest du die erste Hemmschwelle

Sicher haben Sie sich schön öfters die Frage gestellt, ein Online-Coaching in Anspruch zu nehmen. Die Hemmschwelle ist natürlich groß, einem wildfremden Coach, den Sie noch nie persönlich getroffen haben, Ihre privaten Sorgen oder Probleme anzuvertrauen. Leichter ist es natürlich, wenn bereits eine persönliche Beziehung zum Coach besteht. Dann ist die Hemmschwelle für einen Wechsel auf einen gesicherten Online-Kanal gering.

Dennoch hat das reine Online-Coaching seine absolute Berechtigung: Sie können bequem von Ihrem Zuhause aus in den Coachingprozess einsteigen, lästige Anfahrten oder Parkplatzsuchen entfallen.

Ich werde oft gefragt: Wie baust du für Deine Klienten die Hürden bei schreibbasierenden Onlinecoachings ab? Ganz einfach: Die Klientin oder der Klient bekommt Online ein kostenloses Vorgespräch. In meinem Fall läuft dies bereits zu 90 Prozent über eine Online-Coachingplattform, wo wir uns über ein geschütztes Coachingportal austauschen. Aber natürlich bevorzugen manche Neukunden auch einen kurzen Videocall oder ein Telefonat, was natürlich auch seine Berechtigung hat.

Hier hat der eventuell künftige Klient ausreichend Gelegenheit, seinen Coach und dessen Arbeitsweise kennenzulernen. Bei der Auftragsklärung wird für beide Seiten transparent gemacht, wohin die Reise geht, welche Ziele angepeilt werden und auf welche Rahmenbedingungen vereinbart wurden.

Dadurch entsteht – trotz einer Online-Beziehung – ein Vertrauensverhältnis, auf dem die weitere Arbeit aufbauen kann. Damit ist die erste Hemmschwelle überwunden und die gemeinsame Arbeit kann beginnen.

Sie möchten das gleich mal unverbindlich ausprobieren? Bitte sehr – ich freue mich auf Sie:

Sichern Sie sich gleich jetzt Ihr kostenloses Online-Coaching:

Auf ein baldiges Wiederlesen!

(Bild von Gerd Altmann auf Pixabay)

Gartenarbeit ist gut für die Psyche

Sie kennen sicherlich Menschen, die sich die Gartenarbeit zum Hobby gemacht haben. Oder Sie kennen Personen, die in einer Gärtnerei täglich damit beschäftigt sind, Pflanzen anzusäen, sie zu hegen und pflegen. Diese Menschen sind anders, sind positiver. Sie lieben es, etwas wachsen und gedeihen zu sehen. Sie befriedigen damit ein inneres Bedürfnis und sind damit glücklicher. Nicht nur die Gartenarbeit selbst, sondern auch die Pflanzen selbst sorgen dafür, dass sich diese Menschen wohler fühlen.

Gärtnern ist nicht nur eine Tätigkeit, wo die Ergebnisse unsere Mühe wunderbare Ergebnisse zutage bringen. Gärtnern ist auch eine Tätigkeit, die sich tiefgreifend – positiv – auf die Psyche auswirkt. Das bestätigen auch mittlerweile viele wissenschaftliche Studien. Aus diesem Grund wird Gartenarbeit auch zu Therapiezwecken eingesetzt, beispielsweise bei posttraumatischen Belastungsstörungen. Auch auf die Heilung kranker Menschen scheint die Präsenz von Pflanzen positive Auswirkungen zu haben, wie Untersuchungen in Krankenhäusern zeigen.

Für Pflanzenliebhaber sind Pflanzen auch weit mehr als nur eine Ansammlung von Wurzeln, Blättern und Blüten. Sie nehmen es sogar persönlich, wenn ein geliebtes Gewächs plötzlich verkümmert. Was habe ich falsch gemacht in der Pflege, auf welche Nährstoffe habe ich vergessen, welchen Einflüssen habe ich die Pflanze ausgesetzt. Der Gartenfreund tritt damit unbewusst mit der Pflanze in Kommunikation – auch wenn er vielleicht gar nicht direkt mit der Blume, dem Strauch oder dem Bäumchen spricht. Es ist ihm wichtig genug, um sich den Kopf darüber zu zerbrechen.

Diese Herangehensweise kann uns auch in vielen Situationen des persönlichen Lebens unterstützen. Denn letzten Endes sind bei Gärtnern folgende Eigenschaften gefragt:

  • Der Wille, Verantwortung zu übernehmen
  • Reflexion, ob der eingeschlagene Weg der richtige ist
  • Durchhaltevermögen
  • Einstecken von Rückschlägen
  • Freude am Erreichten

Und Gärtnern tut unserer Psyche aus einem weiteren Grund gut: Es lenkt unseren Blick auf das Wesentliche – nämlich das Leben in seiner lebendigsten Form.

Auf ein baldiges Wiederlesen!

(Bild von Free-Photos auf Pixabay)