Sei du selbst Lenker deiner Aufmerksamkeit

Seit Beginn 2020 sind die Menschen in Europa mit einem Phänomen konfrontiert, das es in dieser Form bislang nur in Kriegszeiten und Hungersnöten gegeben hat: Seit Beginn der Corona-Pandemie wurde die Aufmerksamkeit auf ein Thema gerichtet. Überlappt wird das Thema aktuell durch den ausgebrochenen Krieg in der Ukraine. Wieder wird die Aufmerksamkeit gebündelt auf ein Thema konzentriert.
Im Folgenden sollen jedoch nicht Hintergründe der medialen, politischen und gesellschaftlichen Fokussierung auf ein Thema erörtert werden – sondern vielmehr, wie wir uns aus diesem „Aufmerksamkeitsloch“ befreien können.

Denn eines ist klar: Wenn wir uns nicht bewusst entscheiden, gibt es kein Entrinnen aus dem „Aufmerksamkeitsloch“. All unser Denken, unser Handeln und teilweise sogar unsere Träume werden von diesem Thema dominiert. Die Szenarien schüren in uns eventuell sogar Ängste, die sich negativ auf unsere Psyche und in weiterer Folge auf unser Immunsystem auswirken. Der oft gehörte Ratschlag, den Medienkonsum auf null zu stellen bzw. in persönlichen Gesprächen das jeweils vorherrschende Thema auszuklammern, funktioniert nur bedingt. Eventuell ist dieser Tipp sogar kontraproduktiv, denn eine grundsätzlich gesunde, fundierte Information über Themen, die die Welt oder die Region bewegen, ist für einen mündigen Staatsbürger durchaus wünschenswert.
ABER: Selbstverständlich sollen wir selbst Lenker unserer Aufmerksamkeit sein. Wir – und nur wir – entscheiden, wohin sich unsere Aufmerksamkeit richtet. Gelingt uns dies nicht, werden wir zu Passagieren degradiert.

1. Schritt: Erkennen, dass ein Thema zu dominant wird

Deshalb ist es wichtig zu erkennen, wann Zeitpunkt erreicht ist, dass ein Thema zu dominant unseren Geist, unsere Psyche und letztendlich unsere Seele in den Bann zieht. Wenn unsere Gedanken ständig auf dieses Thema abschweifen, wenn wir in Gesprächen mit unterschiedlichen Gesprächspartnern ständig in dieses Thema „eintauchen“ und wenn uns negative Thema, mit dem wir beschallt werden, sogar um die Schlafqualität bringt, dann ist eine rote Linie überschritten.

2. Schritt: Einschränken der Informationsbeschaffung

Um die eigene Informationsbeschaffung kritisch zu hinterfragen, können folgende Fragen sehr hilfreich sein:
  • Welche Nachrichtenkanäle werden von mir genutzt (Internet, Radio, TV, Social Media etc.)?
  • Welche davon kann ich aktiv steuern, sodass ich bestimmen kann, wann und in welchem Ausmaß mich diese Nachrichten erreichen bzw. in welchem Umfang ich mich von diesen „erreichen lasse“?
  • Wie kann ich Gespräche, die ständig zum aktuellen Thema Nr. 1 abdriften, durch geschickte Fragen bzw. Redewendungen, einer positiven Angelegenheit zuwenden?

Eines sei angemerkt: Es geht bei dieser selbstkritischen Analyse nicht darum, in Vogel-Strauß-Manier die Augen vor den Geschehnissen der Welt zu verschließen. Es geht vielmehr darum, einen selbstbestimmten Umgang mit dieser Informationsflut zu erlernen.

3. Schritt: Was interessiert mich, worüber möchte ich informiert werden?

Es gibt speziell im Internet und auf Social Media genug Möglichkeiten und Werkzeuge, sich seinen Informationsstream nach dem eigenen Gutdünken und Interessen zusammenzustellen. Dort lässt sich z. B. auch gut ausklammern, welche Beiträge zu welchem Thema man nicht lesen oder hören möchte. Auch im TV ist mittlerweile durch die Streaming-Optionen das zeitversetzte Konsumieren nach entsprechender voriger Auswahl möglich.

Persönliche Haltung ist entscheidend

Durch die bewusste Lenkung unserer Aufmerksamkeit nehmen wir wieder am Fahrersitz Platz und agieren nicht mehr als bloße Beifahrer. Diese Vorgangsweise weitet auch unseren Blickwinkel, denn wie wir speziell in den letzten beiden Jahren erfahren mussten, wurden sehr viele Themen bewusst in der Öffentlichkeit platziert, um von anderen Themen abzulenken. Aufmerksamen Beobachtern des Zeitgeschehens und der Massendynamik gelingt es in der Regel leichter, diese Vorgänge zu durchschauen.

Zurück zur Normalität nach dem Tag X und dem Pandemieende – wollen wir das wirklich?

Der Tag X, an dem die Coronapandemie endet, kommt so sicher wie das Amen im Gebet – auch wenn es derzeit weltweit widersprüchliche Aussagen gibt, wann dieser Zeitpunkt eintritt. Aber er wird eintreten.
Dann kehrt endlich wieder eine Normalität ein. Darauf freuen sich schon jetzt viele Menschen. Die schlechte Nachricht ist:

Die „Normalität“, wie wir sie von früher her kennen, wird es nicht mehr geben.

Natürlich werden wir in absehbarer Zeit wieder ungehindert reisen dürfen, natürlich werden wir wieder ganz normal unsere Liebsten treffen und herzen können, natürlich werden wir wieder ganz normal in den Gasthäusern ein gutes Essen bei Tisch einnehmen, natürlich werden wir wieder Theater- und Konzertaufführungen besuchen können, natürlich…

Die Veränderung ist nachhaltig

Warum es trotz allem die „Normalität“, die wir von früher her kennen und vielleicht dieser sogar nachtrauern, nicht mehr geben wird, ist einfach erklärt:

Die Pandemie hat uns alle verändert. Wir sind nicht mehr jene Menschen, die wir vor 2020 waren.

Und das ist gar nicht negativ zu verstehen. Die Eindrücke, die auf uns eingeprasselt sind, haben viele von uns zum Nachdenken und Hinterfragen angeregt. Das war den Umständen geschuldet, denen wir ausgesetzt waren. Das Virus war hierzu nur der Auslöser, der Brandbeschleuniger. Die Umstände haben viele von uns nachhaltig verändert. Corona war auch ein Aufzeiger, ein Aufdecker von verborgenen Themen.

Betrachten wir unser Außen, unser näheres privates Umfeld: Viele in unserem Bekanntenkreis haben sich aus heiterem Himmel seit 2020 plötzlich die Frage gestellt, ob sie noch im richtigen Beruf, in der richtigen Partnerschaft, im richtigen sozialen Umfeld sind. Auch wir selbst haben uns wohl in einigen Lebensbereichen zu hinterfragen begonnen. Viele haben auch – trotz Krise – erste Änderungsschritte gesetzt. Das Phänomen ist global zu beobachten und kann daher nicht einfach als kurzfristiger Effekt abgetan werden. Wir haben gemerkt, dass es die von früher wohlbekannte „Normalität“ es oft nicht gut mit uns gemeint hat. Wir waren Mitspieler und Mitläufer und oft nicht am Steuerrad unseres Lebens.
Diese Erkenntnis hat etwas gemacht mit den Menschen – mit Millionen Menschen auf dem gesamten Erdball. Viele sind auch außerhalb ihres persönlichen Wirkungsbereiches kritischer mit globalen Entwicklungen geworden.

Zynische „Kollateralschäden“

Letztendlich ist durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen ein Riss durch die Gesellschaft entstanden. Ein Riss, der durch Freundschaften, Partnerschaften, Familien und Arbeitskollegen geht. Dies als Kollateralschaden abzutun ist gleichermaßen unrichtig wie zynisch. Die Nachwirkungen werden weit länger als die Pandemie selbst andauern.
Dabei drängt sich natürlich die Frage auf: Wie kommen wir persönlich in den Jahren nach dem Tag X gut durch die Zeit?
„Gut durch die Zeit zu kommen“ entstammt genau jenem Denken, das wir aus der Zeit vor der Pandemie kennen. Damit haben wir uns damals zufriedengegeben. Karriere, gutes Einkommen, Familie, Wohnung oder Haus, diverse Besitztümer, Urlaube etc. Das war’s dann schon.
Die Kernfrage, was wir wirklich wollen, wohin wir uns wirklich entwickeln wollen, ist dem „Gut-durch-die-Zeit-zu-kommen“-Denken fremd.

Corona als Weiterentwicklungszeit

Sehen wir Corona mit all seinen Begleiterscheinungen für uns selbst als vom Leben geschenkte Weiterentwicklungszeit. Folgende Gedanken bzw. Fragen zur Selbstreflexion können Ihnen vielleicht den einen oder anderen Impuls liefern:

  • Welche Lebensziele habe ich mir gesteckt, welche davon erreicht und welche habe ich bereits aufgegeben?
  • Welchen „falschen“ Zielen bin ich bisher nachgelaufen, um
  • Welcher Sinn soll mein Leben hier auf der Erde haben?
  • Was muss ich an/in meinem Leben ändern, dass es sinn-voller wird?
  • Ausbildung, Job, Familie, Pension – wie möchte ich den Alltag dazwischen er- bzw. beleben?
  • Welche Abstriche mache ich derzeit bei Partnerschaften und Freundschaften? Wohin zieht es mich eigentlich?
  • Welche meiner Bedürfnisse habe ich bislang ignoriert?
  • Was tue ich aktiv, um Veränderungen in meinem Leben Wirklichkeit werden zu lassen?

Das Leben ist kein Wartezimmer. Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung – und sie beginnt bei dir!

Auf ein baldiges Wiederlesen!

Ihr Andreas Reisenbauer

Veränderungen im Leben: Was wir von den Pflanzen lernen können

„Die einzig gültige Konstante im Leben ist die ständige Veränderung“. Dieser wohlbekannte Satz sorgt sicher bei vielen, die in einen Veränderungsprozess unfreiwillig und unangekündigt hineingerutscht sind, für Unmut. Gerade in Zeiten wie diesen, wo altbewährte Systeme, die über Jahrzehnte Halt gegeben haben, zerbrechen.
Veränderungen stellen uns vor große Herausforderungen. Viele Menschen erreichen bzw. überschreiten die Grenzen ihrer Belastbarkeit, sowohl physisch als auch psychisch. Unter diesem Gesichtspunkt wirkt der eingangs erwähnte Satz sogar zynisch. Denn Veränderungen in unserem Leben sind ähnlich vergleichbar mit dem Umtopfen von Pflanzen – um einen Vergleich aus der Botanik zu nehmen. Alle Hobbygärtner wissen, dass dieser Umtopfprozess der Pflanze enormen Stress bereitet. Noch Tage nach dem Umtopfen „trauert“ die Pflanze, beim oberflächlichen Betrachten ist sogar zu befürchten, dass sie dieser Herausforderung nicht gewachsen ist und verkümmert.
So geht es auch uns Menschen in Veränderungsprozessen. Wir verkümmern vielleicht nicht optisch, sind aber mit vielen Gedanken beschäftigt – etwa:

  • Wir stellen uns die Frage nach dem Sinn des Lebens
  • Existenzängste machen sich breit
  • Beziehungen im privaten Umfeld stehen auf dem Prüfstand bzw. brechen weg
  • Starke Erschöpfung oder Lustlosigkeit machen sich breit
  • Emotionale Extreme werden häufiger – von „Himmel-hoch-jauchzend“ bis „Zu-Tode-betrübt“

So wie sich allerdings auch die Pflanze wohl oder übel nicht gegen das Umtopfen bzw. die Platzierung auf einen anderen Standort wehren kann, sind auch wir sind Aufgerufen, einen neuen, guten Umgang mit der neuen Situation zu finden. Natürlich steht auch uns Menschen wie bei den Pflanzen eine „Trauerphase“ zu. Dies sollte allerdings nicht zum Dauerzustand werden, denn sonst droht man sehr rasch, in eine depressive Abwärtsspirale zu geraten. Manche Zeitgenossen schaffen diesen Weg zum Agieren aus eigenem Antrieb, ziehen sich quasi selbst am eigenen Schopf wieder aus der Misere. Andere wiederum brauchen externe Hilfe – etwa in Form einer Psychotherapie oder einem Coaching.
Egal welchen Weg Du gehst: Wir können uns vor Veränderungen verschließen oder sie verdrängen. Sie werden allerdings immer wieder aufpoppen, bis wir uns ihnen stellen. Unserer körperlichen, geistigen und seelischen Gesundheit ist es nicht unbedingt zuträglich, wenn wir uns vor anstehenden Veränderungen drücken – im Hinterkopf sind diese immer präsent.
Es geht auch nicht darum, sich allen Veränderungen wie in einem reißenden Strom hinzugeben und jede Veränderung, die im Außen stattfindet, auch mitzumachen. Da wären wir wieder nicht bei uns, sondern im Außen. Sehr wohl müssen wir uns allerdings der Frage stellen, wie wir selbst auf die Veränderung reagieren.

Holen wir uns doch Anleihen in der Natur und kehren wir zu unserem Umtopfbeispiel zurück: Eine bestimmte Zeit nach dem Umtopfen erholen sich die meisten Pflanzen von diesem einschneidenden Erlebnis – vorausgesetzt, der Hobbygärtner hat alle pflanzenspezifischen Rahmenbedingungen berücksichtigt und ist nicht unsachgemäß vorgegangen. Die Pflanze bekommt neue Triebe und entfaltet eine vielleicht noch viel herrlichere Blütenpracht.
Diese Pracht in Deinem Leben wünsche ich auch Dir, wenn Du Dich mutig und entschlossen Deinen individuellen Herausforderungen und Veränderungsprozessen stellst. Gerne begleite ich Dich mit unterschiedlichen Settings .

Auf ein baldiges Wiederlesen!

Ihr Andreas Reisenbauer

Bild von congerdesign auf Pixabay

Die magnetische Wirkung von Angst und wie wir sie überwinden

Ängste funktionieren wie ein starker Magnet und manifestieren sich wie extrem starke Wünsche. Im Folgenden geht es explizit nicht um Ängste, die einen traumatischen oder phobischen Hintergrund haben, sondern um klassische „Alltagsängste“ wie:

  • Angst vor Jobverlust
  • Angst vor Einbrechern oder Überfällen
  • Angst vor Prüfungen
  • Angst vor dem Alleinsein
  • Angst vor einer Krankheit

Wenn wir vor etwas Angst haben, dann wünschen wir uns meist , dass etwas NICHT eintritt. Dass das NICHT ein starkes „Programmierwort“ ist, ist in jedem Standard-Rhetorikkurs zu hören. Wir konzentrieren uns durch das NICHT fokussiert auf das „Angstbild“. Wir machen uns nämlich zu viele Gedanken über das, was nicht eintreten sollen. Mehr noch: Wir schmücken diese eventuelle künftige Situation gedanklich sogar noch aus und kreieren somit ein „schönes“ Feld der Angst.

Wenn wir dieses NICHT in unseren Gedanken weglassen und uns dem STATTDESSEN oder dem ANDERS widmen, wird der Raum weiter, die Gedanken können wieder fließen und wir können uns auf neue Ziele einlassen. Wenn wir uns entscheiden, neue Gedanken über das zu denken, das eintreten soll, verändern sich unsere Bewertungen und Urteile gegenüber der eventuellen künftigen Situation. Wir orientieren uns an anderen Vorstellungen und programmieren unser Bewertungs-Schema neu. Die Angst wird geringer, wirkt weniger bedrohlich.

Hier ein paar hilfreiche Tipps, um die Angst umzuprogrammieren:
  • Erstellen Sie für sich ein konkretes Bild vor dem geistigen Auge, wie das STATTDESSEN aussehen soll
  • Sprechen Sie das, was ANDERS sein soll, konkret mehrmals aus – gerne auch lautlos und nur in Gedanken.
  • Spüren Sie in einer ruhigen Minute hinein, wie sich das ANDERS oder das STATTDESSEN anfühlt? Welche positiven Emotionen kommen dabei hoch?

Abschließend noch ein genereller Tipp, wie Sie intensiven Angstdruck mit einer Spontanintervention lindern können: Eine äußerst gute Methode gegen Angst ist das Singen. Wenn ein Mensch singt, ist es seinem Gehirn unmöglich, Angst zu produzieren. Jener dafür in unserem Gehirn zuständige Bereich ist dann blockiert.

Auf ein baldiges Wiederlesen!

Ihr Andreas Reisenbauer

Bild von Małgorzata Tomczak auf Pixabay

So hilft uns das Lesen im "wissenden Feld" bei der Lösung von Problemen

  • Ein Rutengeher zeichnet – obwohl hunderte Kilometer vom zu untersuchenden Wohnobjekt entfernt – auf einem Bauplan zentimetergenau alle Störungszonen ein. Eine Überprüfung durch einen zweiten Radiästheten vor Ort ergibt genau dasselbe Ergebnis
  • Eine medial begabte Person kann durch das bloße Vorlegen eines Bildes einer neuen Klientin oder eines Klientin, den gesundheitlichen Zustand dieser Person erkennen und wichtige Tipps zur Gesundung übermitteln
  • Repräsentanten in einer System- und Familienaufstellung, die für eine Rolle im Rahmen einer Aufstellung als Stellvertreter ausgewählt werden, wissen in der Regel nichts von der betreffenden Person im Realleben, können sie sehr wohl Gefühle, Informationen oder auch eindeutige Handlungsweisen dieser Person wiedergeben.

Phänomene, die millionenfach belegt sind. Dennoch drängt sich die Frage auf: Warum und wie funktioniert diese gedankliche Übertragung über Raum und Zeit hinweg?
Alle Gedanken, Wünsche, Ziele, Ängste und Sorgen von uns Menschen sind in den morphischen bzw. den auch morphogenetischen genannten Feldern abgespeichert. (Eine detaillierte Erklärung über die Wirkungsweise lesen Sie weiter unten in diesem Artikel.) Das Lesen in diesem „wissenden Feld“ ist unter anderem sehr hilfreich bei der Begleitung von Menschen, die aktuell vor Problemen oder Herausforderungen stehen.
Wie bereits eingangs erwähnt, sind diese Felder am stärksten spür- und erlebbar in der Aufstellungsarbeit. Wir können uns auch diese in anderen Beratungskontexten zunutze machen – das Einverständnis des Klienten natürlich vorausgesetzt!

Die Vorgangsweise:

Der Berater, Coach oder Therapeut benötigt einen Bezugspunkt zum Klienten. Dieser muss dabei gar nicht vor Ort sein. Als Bezugspunkt reicht beispielsweise ein Foto oder auch nur die Info mit dem vollen Namen und dem Geburtsdatum des Klienten. In meinen schreibbasierenden Coachings wähle ich eine erweiterte Vorgangsweise: Die Anliegen, die mich über ein gesichertes Portal von Klienten erreichen, werden ausdruckt – jedoch nicht gelesen! Ich verbinde mich vor dem Lesen mit dem morphischen Feld des Klienten mit der Ersuchen, welche Hilfestellung er für die Lösung seines Problems benötigt. Das Blatt Papier dient hier als Träger der Information – und zwar der Anteile, die dem Klienten bewusst als auch unbewusst sind. In der Regel kommen hier sehr wertvolle Informationen zutage, die den nachfolgenden Coachingprozess deutlich beschleunigen. Die Klienten sind zudem oft auch sehr verwundert, woher diese zusätzlichen Informationen stammen, die in ihrer Formulierung ihres Anliegens gar nicht enthalten waren.

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Was versteht man unter morphischen oder morphogenetischen Felder?

Bereits seit den 1970er Jahren beschäftigt sich der britische Autor und Biologe Rupert Sheldrake mit diesen Feldern. Bei morphischen Feldern handelt es sich um ein allumfassendes Netzwerk an Bewusstseinsfeldern. Es spannt sich wie ein Netz um die Erde und bildet ein Energiefeld. Morphische Felder verbinden und verknüpfen alles und jeden. Zig Informationen werden auf diese Weise übertragen. Dies trifft Mensch, Tiere und Pflanzen gleichermaßen.

(Bild von Gerd Altmann auf Pixabay)

Du suchst dir online Hilfe bei einem Coach? So überwindest du die erste Hemmschwelle

Sicher haben Sie sich schön öfters die Frage gestellt, ein Online-Coaching in Anspruch zu nehmen. Die Hemmschwelle ist natürlich groß, einem wildfremden Coach, den Sie noch nie persönlich getroffen haben, Ihre privaten Sorgen oder Probleme anzuvertrauen. Leichter ist es natürlich, wenn bereits eine persönliche Beziehung zum Coach besteht. Dann ist die Hemmschwelle für einen Wechsel auf einen gesicherten Online-Kanal gering.

Dennoch hat das reine Online-Coaching seine absolute Berechtigung: Sie können bequem von Ihrem Zuhause aus in den Coachingprozess einsteigen, lästige Anfahrten oder Parkplatzsuchen entfallen.

Ich werde oft gefragt: Wie baust du für Deine Klienten die Hürden bei schreibbasierenden Onlinecoachings ab? Ganz einfach: Die Klientin oder der Klient bekommt Online ein kostenloses Vorgespräch. In meinem Fall läuft dies bereits zu 90 Prozent über eine Online-Coachingplattform, wo wir uns über ein geschütztes Coachingportal austauschen. Aber natürlich bevorzugen manche Neukunden auch einen kurzen Videocall oder ein Telefonat, was natürlich auch seine Berechtigung hat.

Hier hat der eventuell künftige Klient ausreichend Gelegenheit, seinen Coach und dessen Arbeitsweise kennenzulernen. Bei der Auftragsklärung wird für beide Seiten transparent gemacht, wohin die Reise geht, welche Ziele angepeilt werden und auf welche Rahmenbedingungen vereinbart wurden.

Dadurch entsteht – trotz einer Online-Beziehung – ein Vertrauensverhältnis, auf dem die weitere Arbeit aufbauen kann. Damit ist die erste Hemmschwelle überwunden und die gemeinsame Arbeit kann beginnen.

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Auf ein baldiges Wiederlesen!

Ihr Andreas Reisenbauer

(Bild von Gerd Altmann auf Pixabay)

Gartenarbeit ist gut für die Psyche

Sie kennen sicherlich Menschen, die sich die Gartenarbeit zum Hobby gemacht haben. Oder Sie kennen Personen, die in einer Gärtnerei täglich damit beschäftigt sind, Pflanzen anzusäen, sie zu hegen und pflegen. Diese Menschen sind anders, sind positiver. Sie lieben es, etwas wachsen und gedeihen zu sehen. Sie befriedigen damit ein inneres Bedürfnis und sind damit glücklicher. Nicht nur die Gartenarbeit selbst, sondern auch die Pflanzen selbst sorgen dafür, dass sich diese Menschen wohler fühlen.

Gärtnern ist nicht nur eine Tätigkeit, wo die Ergebnisse unsere Mühe wunderbare Ergebnisse zutage bringen. Gärtnern ist auch eine Tätigkeit, die sich tiefgreifend – positiv – auf die Psyche auswirkt. Das bestätigen auch mittlerweile viele wissenschaftliche Studien. Aus diesem Grund wird Gartenarbeit auch zu Therapiezwecken eingesetzt, beispielsweise bei posttraumatischen Belastungsstörungen. Auch auf die Heilung kranker Menschen scheint die Präsenz von Pflanzen positive Auswirkungen zu haben, wie Untersuchungen in Krankenhäusern zeigen.

Für Pflanzenliebhaber sind Pflanzen auch weit mehr als nur eine Ansammlung von Wurzeln, Blättern und Blüten. Sie nehmen es sogar persönlich, wenn ein geliebtes Gewächs plötzlich verkümmert. Was habe ich falsch gemacht in der Pflege, auf welche Nährstoffe habe ich vergessen, welchen Einflüssen habe ich die Pflanze ausgesetzt. Der Gartenfreund tritt damit unbewusst mit der Pflanze in Kommunikation – auch wenn er vielleicht gar nicht direkt mit der Blume, dem Strauch oder dem Bäumchen spricht. Es ist ihm wichtig genug, um sich den Kopf darüber zu zerbrechen.

Diese Herangehensweise kann uns auch in vielen Situationen des persönlichen Lebens unterstützen. Denn letzten Endes sind bei Gärtnern folgende Eigenschaften gefragt:

  • Der Wille, Verantwortung zu übernehmen
  • Reflexion, ob der eingeschlagene Weg der richtige ist
  • Durchhaltevermögen
  • Einstecken von Rückschlägen
  • Freude am Erreichten

Und Gärtnern tut unserer Psyche aus einem weiteren Grund gut: Es lenkt unseren Blick auf das Wesentliche – nämlich das Leben in seiner lebendigsten Form.

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Ihr Andreas Reisenbauer

(Bild von Free-Photos auf Pixabay)

Worüber man nicht reden kann, darüber kann man schreiben

Das Schreiben lässt den Menschen persönliche Herausforderungen leichter ertragen. Erinnern, wiederholen, durcharbeiten lautet auch die Devise im therapeutischen Schreiben. Untersuchungen haben ergeben, dass das Schreiben Menschen in eine entspannte Konzentration versetzt und unbewusste Assoziationen fördert.
Hier die drei größten Vorteile, wenn das Schreiben bei der Lösung von Problemen integriert wird:

Ganzheitlich:

Mit dem Schreiben lässt sich die Sprache des Unbewussten entwickeln und reflektieren. Zudem ist es auch eine ideale Methode, um einen Zugang zu den eigenen Gefühlen zu bekommen. Denn beim Schreiben werden sowohl linke und rechte Gehirnhälfte angeregt – also die Interaktion zwischen dem Rationalen und der Emotion gefördert.

Innere Balance:

Auch Sigmund Freud stellte die These auf, dass das Schreiben hilft, die innerliche Balance zu halten.

Mehr Struktur:

Das interessante ist, dass regelmäßige Schreiber ihre Gedanken strukturieren und leichter weiterführende Vorstellungen entwickeln können. Grübeleien, Reflexionen und Fantasien können somit geordnet und in Worte gefasst werden.

Fazit:

Durchs Schreiben entstehen völlig neue Einsichten in Lebenszusammenhänge. Natürlich ersetzt das Schreiben keine klassische Therapie, sie kann aber diverse Therapie-, Beratungs- und Coachingprozesse extrem unterstützen. In schwierigen Lebensphasen kann es entlastend wirken, neue Gedanken können entwickelt werden und Neues kreiert werden.

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Auf ein baldiges Wiederlesen!

Ihr Andreas Reisenbauer

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Burnout: Grazer Studie untersuchte die aktuelle Situation

Vielen Menschen fehlt es zurzeit an Energie. Zu den ohnehin schon hohen Belastungen durch Arbeit und Privatleben kommen seit über einem Jahr auch noch die psychischen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie hinzu. Das research team Graz hat im Februar unter 1.600 Österreichern eine repräsentative Arbeitsweltbefragung zu diesem Thema gemacht. Auch die „Kleine Zeitung“ widmete dieser Grazer Studie vor kurzem einen Bericht.
Hier ein paar Auszüge daraus:

Die Burnout-Risikogruppe hat zugenommen. 2021 liegt sie bei 8 Prozent, 2018 waren es noch 5,8 Prozent. „Die Pandemie spielt zwar eine Rolle, weil die Abgrenzung zu Hause schwerer fällt, aber vielmehr ist die Arbeitswelt insgesamt schnelllebiger und fordernder geworden“, erklärt Arbeitspsychologe Univ.-Prof. Paul Jiménez, der eigentlich mit schlimmeren Ergebnissen gerechnet hatte.

Jiménez wartet aber auch mit Tipps auf:
„Man muss sich selbst gegenüber sensibler sein und überlegen: Muss ich diese Aufgabe wirklich heute noch machen? Sind es zu viele Aufgaben? Wie kann man alles besser aufteilen? Und Abgrenzung ist wichtig. Burnout könne jeden treffen. Insgesamt gilt in der Arbeitswelt immer: Mitarbeiter müssen sich geschätzt fühlen.“

Jiménez gibt aber auch Hoffnung: „Laut unserer Umfrage erkennen die Leute die momentane Ausnahmesituation als solche und erkennen, dass sie auch wieder vorbeigehen wird. Außerdem erfreulich ist, dass Führungskräfte in der Krise positiver wahrgenommen werden. Das ist schön. Denn es braucht Unterstützung und Wertschätzung von oben.“

Auf ein baldiges Wiederlesen!

Ihr Andreas Reisenbauer

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Positiv bleiben in der Krise

Klimaerwärmung, weltweit kriegerische Auseinandersetzungen, Wirtschaftskrisen – und jetzt auch noch die Corona-Pandemie. Die Dauerbeschallung durch schlechte Nachrichten können uns die Hoffnung auf eine gute Zukunft nehmen. Kommen dazu noch persönliche Rückschläge, ist das Dilemma perfekt. Die Psychoanalytikerin Verena Kast geht ihn ihrem Buch Immer wieder neu beginnen der Frage nach, wie wir uns trotz allem eine positive innere Haltung behalten können. Prädikat: lesenswert!

Auf ein baldiges Wiederlesen!

Ihr Andreas Reisenbauer